reflections

Donnerstag, 02.06.2016

Seit gut zwei drei Tagen ist mein Zimmer schon komplett aufgeräumt :D Ich halte mich ausgesprochen gut. Es fühlt sich auch alles viel freier und netter an seitdem die ganzen Poster von den Wänden ab sind und alles frisch gestrichen ist. Vielleicht auch etwas leer aber sobald die Skateboards an der Wand als Regale prahlen sollte, dass auch wieder vorbei gehen. In meinem Zimmer mangelt es sowieso viel zu sehr an Ablageflächen. Seitdem ich mich mit meiner ehemaligen besten Freundin zerstritten habe sind jetzt schon fast 2 Wochen vergangen. Tief in mir wünsche ich mir, dass sie mich so sehr vermisst wie ich sie aber leider weiß ich wie sie immer von ihren Ex Freunden denkt und redet. Es ist sehr nahe liegend, dass sie jetzt genauso abwertend über mich spricht. Irgendwie macht mich das traurig. Einerseits würde ich liebend gern wieder meine Freizeit mit ihr verbringen aber es ist nach all der Zeit daraus nichts Gutes hervorgegangen. Sie ist mir einfach zu schnell. Ich kann ihr ja nicht verbieten sich zu verändern und zu entwickeln aber sie hat so plötzlich eine so unerwartete Richtung eingeschlagen, dass ich einfach nicht hinter her kommen kann und das will ich auch nicht. Seitdem ich sie kenne hat sie sich so krass verändert. Vielleicht nicht äußerlich aber innerlich. So eine starke Veränderung habe ich noch bei keiner anderen Person so krass miterlebt. Naja, mal schauen ob sich in dieser Richtung noch was tut. Was mich auch so stört ist, dass ich in meiner Projektpräsentation heute in Wirtschaft und Recht eiskalt eine 4 bekommen habe, obwohl ich am meisten in der Gruppe getan habe. Noch witziger ist, dass ein Mädchen in unserer Gruppe, die wir eigentlich am schlechtesten fanden sogar eine ganze Note besser war. Ich finde das unverschämt. Ich soll allen ernstes so gut wie der Junge gewesen sein, der gar nichts in seiner Präsentation gesagt hat. Ich hab wirklich mit einer 1 oder einer 2 gerechnet. So lange hab ich auf diese Note gewartet und dann sowas. Sogar mein Exfreund hatte eine 1 und ich hab nicht mal verstanden was ihr Thema war. Lustig ist auch, dass keiner auf die Idee kam mir zu sagen, dass unserer Deutschlehrerin uns ihre Noten bereits mitgeteilt hat. Meine Klassenkameraden behaupteten nur ich hätte halt fragen sollen. Aber ganz ehrlich wie soll ich nach etwas fragen von dem ich nicht mal weiß ob es je geschehen ist. Naja, meine Deutschnote zur Projektpräsentation kriege ich dann eben morgen. Ich habe mir jetzt auch vorgenommen ganz viele lange Comics für die Schülerzeitung zu machen auch für das nächste Schuljahr aber mir fallen keine richtigen Gegs ein. Ich habe schon ein Paar Comics gemacht und die sind auch ganz hübsch geworden aber die Story und der Witz sind einfach nicht gut. Ich habe mir jetzt vorgenommen auf witzige Situationen im Alltag zu warten um diese darzustellen. Denn ich möchte auch keine Witze oder so einfach kopieren obwohl ich nicht glaube, dass irgendwer bei einer Schülerzeitung schaut ob alles urheberrechtlich korrekt ist. Aber ich werde mir die diesjährige Ausgabe 100%ig kaufen immerhin ist das ein Magazin in dem ich mitgewirkt habe. Immer wenn ich an mein Leben nach der Schule denke wird mir unwohl. Soll ich wirklich auf die Kunst-FoS gehen? Soll ich wirklich was mit Kunst machen oder doch eine richtige Ausbildung absolvieren? Aber ich glaube ich werde einfach jede Chancen nutzen die sich mir bietet und selbstständig werden. Immerhin habe ich so viele Möglichkeiten. Vielleicht schaffe ich ja im Tischtennis meinen lang ersehnten großen Erfolg. Oder möglicherweise schaffe ich es doch als freischaffende Künstlerin und finde einen Weg damit Geld zu verdienen oder ich schreibe doch meinen Fantasy- Roman fertig. Aber ich glaube egal für welchen Weg ich mich am Ende entscheide: Ich fange jetzt auf der Stelle an. Ich habe keine Lust mehr mir Sorgen machen zu müssen! Ich bin mir sicher, wenn ich mich rein hänge wird alles klappen, denn eigentlich ist es egal was ich tue es ist nur wichtig wie ich es tue

2.6.16 22:09, kommentieren

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Gedachte Gedanken

Immer wenn ich anfange über die Zeit, das Universum oder gar den Tod nachzudenken, fangen meine Gedanken an so schnell in die verschiedensten Richtungen zu laufen, dass ich das Gefühl habe, dass diese nie mehr enden wollen. Dinge wie das vor mir und nach mir. Das Nichts vor mir und das Nichts nach mir. Ich schaff es kaum etwas zu ende zu denken oder besser gesagt zu formen schon wird es verschoben und von einem noch kräftigeren impulsiveren Gedanken verdrängt. Dieses abstrakte Labyrinth taucht immer wieder aus dem Nichts auf und frisst sich ohne zu zögern in meinen kleinen verwirrten Kopf ein. Es tut sogar irgendwo weh an das zu denken was nach meiner Existenz existiert. Ich sehe dann immer dieses unbeschreibliche Etwas, das auch vor allem, vor dem Denken da war. Ein Ort an dem es nicht mal einen einzelnen Gedanken gibt. Etwas was jeder in jedem einzelnen Moment besitzt. Wahrscheinlich sind es so viele, dass wir es nicht mal wissen, dass wir sie je in unserem Selbst erschaffen haben. Wir wissen nicht einmal, dass wir sie vergessen haben. Ich höre sehr oft, dass eine Person behauptet, dass alle Menschen gleich sind aber - vielleicht schreibe ich das jetzt nur um anders zu sein. Ich weiß es nicht - ich glaube wir sind alle komplett anders und es ich unmöglich, dass eine Person genau gleich ist wie eine andere. Immerhin habe ich sogar manchmal das Gefühl, dass das Ich von Früher gar nicht Ich ist sondern etwas, dass ich jetzt einfach nicht bin aber anscheinend mal gewesen sein soll, ist. Meiner Meinung nach ist jeder Mensch die Summe von den Dingen die um einen herum geschehen. Aber da könnte man sagen, wenn zwei Personen das exakt gleiche erleben, dann hätten sie die selben Ichs. Davon abgesehen, dass ich das für unmöglich halte, glaube ich das jedes Individuum jedes Geschehen um sich herum nicht unbedingt anders mit den Sinnen wahrnimmt sondern sich einfach anders denkt. Dadurch denken wir, dass wir es so wahrgenommen haben obwohl es auch ganz anders sein könnte. Jeder Mensch ist in seinem Kopf ganz er selbst. Und dieses selbst bildet sich mit dem was mit und um ihn geschieht immer weiter. Aus dem Grund wird mein jetziges Ich nie das selbe sein wie das, dass gerade existiert hat. Mein ich das den letzten Satz verfasst hat, denkt schon längst weiter. Ist es möglich, dass Personen die selbe Art besitzen zu denken? Es geht nicht um den Gedanken an sich sondern wie er gedacht wird. Wenn man sich vorstellt, dass unser Verstand sowas wie eine Sprache spricht und man mehrere sprechen kann, dann muss man auch den gleichen Gedanken auf verschiedene Weisen denken können. Zu oft frage ich mich einfach wie sieht es im Oberstübchen meiner Mitmenschen aus. Eigentlich könnten unsere Ideen und Einfälle in den Köpfen so faszinierend und sogar wie von einer anderen Welt sein aber wir haben nur alle begrenzte Möglichkeiten diese mitzuteilen. Wenn jemand einen so tollen Gedanken wie kein anderer hätte aber er ihn einfach nicht wieder geben kann, dann weiß niemand, dass dieser je da war. Vielleicht nicht mal die Person selbst.

25.5.16 23:08, kommentieren



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