reflections

Gedachte Gedanken

Immer wenn ich anfange über die Zeit, das Universum oder gar den Tod nachzudenken, fangen meine Gedanken an so schnell in die verschiedensten Richtungen zu laufen, dass ich das Gefühl habe, dass diese nie mehr enden wollen. Dinge wie das vor mir und nach mir. Das Nichts vor mir und das Nichts nach mir. Ich schaff es kaum etwas zu ende zu denken oder besser gesagt zu formen schon wird es verschoben und von einem noch kräftigeren impulsiveren Gedanken verdrängt. Dieses abstrakte Labyrinth taucht immer wieder aus dem Nichts auf und frisst sich ohne zu zögern in meinen kleinen verwirrten Kopf ein. Es tut sogar irgendwo weh an das zu denken was nach meiner Existenz existiert. Ich sehe dann immer dieses unbeschreibliche Etwas, das auch vor allem, vor dem Denken da war. Ein Ort an dem es nicht mal einen einzelnen Gedanken gibt. Etwas was jeder in jedem einzelnen Moment besitzt. Wahrscheinlich sind es so viele, dass wir es nicht mal wissen, dass wir sie je in unserem Selbst erschaffen haben. Wir wissen nicht einmal, dass wir sie vergessen haben. Ich höre sehr oft, dass eine Person behauptet, dass alle Menschen gleich sind aber - vielleicht schreibe ich das jetzt nur um anders zu sein. Ich weiß es nicht - ich glaube wir sind alle komplett anders und es ich unmöglich, dass eine Person genau gleich ist wie eine andere. Immerhin habe ich sogar manchmal das Gefühl, dass das Ich von Früher gar nicht Ich ist sondern etwas, dass ich jetzt einfach nicht bin aber anscheinend mal gewesen sein soll, ist. Meiner Meinung nach ist jeder Mensch die Summe von den Dingen die um einen herum geschehen. Aber da könnte man sagen, wenn zwei Personen das exakt gleiche erleben, dann hätten sie die selben Ichs. Davon abgesehen, dass ich das für unmöglich halte, glaube ich das jedes Individuum jedes Geschehen um sich herum nicht unbedingt anders mit den Sinnen wahrnimmt sondern sich einfach anders denkt. Dadurch denken wir, dass wir es so wahrgenommen haben obwohl es auch ganz anders sein könnte. Jeder Mensch ist in seinem Kopf ganz er selbst. Und dieses selbst bildet sich mit dem was mit und um ihn geschieht immer weiter. Aus dem Grund wird mein jetziges Ich nie das selbe sein wie das, dass gerade existiert hat. Mein ich das den letzten Satz verfasst hat, denkt schon längst weiter. Ist es möglich, dass Personen die selbe Art besitzen zu denken? Es geht nicht um den Gedanken an sich sondern wie er gedacht wird. Wenn man sich vorstellt, dass unser Verstand sowas wie eine Sprache spricht und man mehrere sprechen kann, dann muss man auch den gleichen Gedanken auf verschiedene Weisen denken können. Zu oft frage ich mich einfach wie sieht es im Oberstübchen meiner Mitmenschen aus. Eigentlich könnten unsere Ideen und Einfälle in den Köpfen so faszinierend und sogar wie von einer anderen Welt sein aber wir haben nur alle begrenzte Möglichkeiten diese mitzuteilen. Wenn jemand einen so tollen Gedanken wie kein anderer hätte aber er ihn einfach nicht wieder geben kann, dann weiß niemand, dass dieser je da war. Vielleicht nicht mal die Person selbst.

25.5.16 23:08

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